Interview mit FCA-Spielertrainer Samed Akbaba

Samed Akbaba will mit den Albstädtern den Neustart in der Bezirksliga vollziehen.

Bild: Wolfgang Weber (Foto Weber, Albstadt).

 

 Link zum: Bericht der Tageszeitung Zollern-Alb-Kurier

 

Presse-Interview mit FCA-Spielertrainer Samed Akbaba

Neuanfang in Albstadt: „Ein Abstieg tut natürlich weh“

Nach dem bitteren Abstieg befindet sich der FC 07 Albstadt mitten in der Vorbereitung auf die neue Bezirksliga-Saison. Samed Akbaba ist weiterhin für die Nullsiebener verantwortlich.

Zahlreiche Säulen aus den vergangenen Jahren konnten von einem Verbleib überzeugt werden, zusätzlich wurde das Gebilde mit neuen Spielern verstärkt. Weiterhin mit an Bord ist auch Kommandogeber Samed Akbaba, der seinen FC 07 Albstadt in eine erfolgreiche Zukunft führen will. Über die Aufarbeitung des Abstiegs, die Stimmung in der Mannschaft und die bevorstehenden Herausforderungen in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern hat der 32-Jährige im Interview mit dem Zollern-Alb-Kurier gesprochen.

Herr Akbaba, wurde die abgelaufene Saison bereits aufgearbeitet und wenn ja – wie?

Samed Akbaba: Ja, die Saison 25/26 wurde intensiv aufgearbeitet. Wir haben gemeinsam analysiert, was gut funktioniert hat und wo wir unsere Defizite hatten. Dabei ging es natürlich nicht darum, Schuldige zu suchen, sondern die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Der Blick richtet sich jetzt aber klar nach vorne!

Welche Defizite haben Sie ausgemacht?

Rückblickend haben uns vor allem die Konstanz und die Effizienz gefehlt. In vielen Spielen waren wir über weite Strecken mindestens auf Augenhöhe, haben es aber nicht geschafft, unsere Chancen konsequent zu nutzen oder enge Spiele auf unsere Seite zu ziehen. Dazu kamen individuelle Fehler in entscheidenden Momenten, die auf diesem Niveau direkt bestraft werden. Insgesamt hat uns die nötige Stabilität gefehlt, um regelmäßig zu punkten.

Wie ist es Ihnen gelungen, den Abstieg aus den Köpfen der Mannschaft, aber auch bei Ihnen persönlich zu bekommen?

Ein Abstieg tut natürlich weh und beschäftigt einen eine Zeit lang! Irgendwann muss man aber den Schalter umlegen. Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass wir die Vergangenheit nicht mehr ändern können, aber selbst in der Hand haben, wie wir in Zukunft auftreten. Die Jungs ziehen gut mit und haben Lust sich neu zu beweisen. Das spürt man in jedem Training!

Wie fällt ihr Zwischenfazit zur Vorbereitung aus?

Mit der Vorbereitung bin ich bisher zufrieden. Die Trainingsbeteiligung ist gut und die Mannschaft arbeitet konzentriert. Natürlich gibt es noch Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Vor allem die Abläufe mit den neuen Spielern und die Feinabstimmung. Bis zum Saisonstart stehen noch Testspiele und intensive Trainingseinheiten an, damit wir bestmöglich für die neue Saison vorbereitet sind.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft und wie haben sich die Neuzugänge eingefunden?

Die Stimmung ist sehr positiv. Man merkt, dass die Mannschaft wieder richtig Lust auf Fußball hat. Unsere Neuzugänge haben sich schnell integriert und passen sowohl sportlich als auch menschlich gut ins Team. Das ist für das Mannschaftsgefüge natürlich enorm wichtig.

Was erwarten Sie von der anstehenden Bezirksliga-Saison?

Ich erwarte eine ausgeglichene und intensive Saison. Es wird viele Mannschaften geben, die um die vorderen Plätze mitspielen können. Für uns geht es darum, von Anfang an konstant zu punkten und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wo wir dann am Ende stehen werden, wird sich zeigen.

Wie schätzen Sie die Qualität in der Bezirksliga ein?

Die Bezirksliga ist in den letzten Jahren qualitativ stärker geworden. Ich denke, dass die Fusion der Bezirke ihren Teil dazu beigetragen hat, weil dadurch mehr ambitionierte Vereine und gute Spieler aufeinandertreffen. Es gibt viele gut organisierte Mannschaften, erfahrene Spieler und damit an jedem Spieltag anspruchsvolle Aufgaben! Wenn man in dieser Liga erfolgreich sein will, muss man in jeder Begegnung an seine Leistungsgrenze gehen. Genau auf diese Herausforderung freuen wir uns.

Bericht: Marco Schneider (Sportredaktion Zollern-Alb-Kurier | Schwäbische Zeitung).