+++ Update +++ Coronavirus-Pandemie: WFV-Vorschlag löst 594 Vereins-Stellungnahmen aus

+++  Mitteilungen aktualisiert am Sonntag, 24.05.2020, 21:30 Uhr  +++

WFV-Vorschlag zur Regelung des wegen Corona-Virus-Pandemie eingestellten Spielbetriebs

Unter den 594 Württembergischen Fußball-Vereinen, die an den WFV ihre individuellen Stellungnahmen sandten ist auch die FC 07-Vorstandschaft.

Am 20.06.2020 wird Beschluß über den WFV-Vorschlag im Rahmen des außerordentlichen Verbandstags erfolgen.

 

Meldungen zum Thema Auswirkung der Coronavirus-Pandemie auf den Fußballsport

Freitag, 22.05.2020

Meldung stammt von fupa.net und der Homepage des Württembergischen Fußballverbands (WFV)

Große Beteiligung bei Anhörung der WFV-Vereine

Überwältigende Mehrheit für Beendigung der Saison zum 30.06.2020

Vor gut einer Woche, am 12. Mai 2020, haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände alle Vereine und die Öffentlichkeit darüber informiert, dass aus ihrer Sicht die seit Mitte März in Folge der Corona-Pandemie unterbrochenen Meisterschaftsrunden nicht wieder aufgenommen, sondern zum 30. Juni 2020 beendet werden sollen.

Zur Ermittlung der direkten Aufsteiger ist die Anwendung der Quotienten-Regel vorgesehen. Absteiger soll es aus Billigkeitsgründen nicht geben. Ausführliche Informationen zu den Einzelheiten, aber auch zur Möglichkeit einer späteren Fortsetzung der Meisterschaftsrunden sind den Vereinen zugegangen.
594 Stellungnahmen – teilweise mit großer Akribie verfasst

Vor der Befassung des wfv-Verbandsvorstands und schließlich der Delegierten des Verbandstags hatten nun eine Woche lang die Vereine die Möglichkeit, sich zu den Szenarien zu äußern. Insgesamt 594 Vereine haben bis 19. Mai 2020 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und Stellungnahmen abgegeben. Die Auseinandersetzung mit den komplexen Fragestellungen erfolgte mit großer Ernsthaftigkeit und vielfach beeindruckender Akribie. Es hat sich somit als richtig erwiesen, nach Argumenten zu fragen und nicht nur danach, welche Lösung im Ergebnis bevorzugt wird.

Dass selbstverständlich auch die jeweiligen Vereinsinteressen unter Berücksichtigung von Tabellenpositionen Eingang in die Rückmeldungen fanden, ist legitim und überrascht nicht. Die Aufgabe des Verbandsvorstandes ist es nun, die Stellungnahmen zu sichten, auszuwerten und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

Für WFV-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm ist dabei klar, dass die Vorbereitung der weiteren Beschlüsse das aktuelle Meinungsbild berücksichtigen muss: „Wir haben sicherlich in den Vorberatungen vieles bedacht. Aber es hat sich gezeigt, dass die intensiven Diskussionen in unseren über 1.500 am Spielbetrieb teilnehmenden Vereinen noch einzelne neue Aspekte hervorgebracht haben, die wir jetzt prüfen. Wir wollen das bestmögliche Ergebnis, und deshalb sind wir gut beraten, uns mit jedem konstruktiven Gedanken auseinanderzusetzen.“

Das Ergebnis des Anhörungsverfahrens lässt sich so zusammenfassen, dass sich eine überwältigende Mehrheit der Vereine dafür ausgesprochen hat, die Meisterschaftsrunden zum 30. Juni 2020 zu beenden und nicht zu einem späteren Zeitpunkt nach der Sommerpause fortzusetzen. Kritik gab es daran, dass keine Absteiger ausgewiesen werden sollen, was zu einem verschärften Abstieg und – abhängig vom noch zu beschließenden Spielmodus in 2020/21 – einem sehr dichten Spielplan führen kann, sowie daran, dass nur jeweils ein direkter Aufsteiger pro Staffel vorgesehen ist. Zudem gab es einige Verständnisfragen, die wir in einem FAQ-Papier beantwortet haben.

Im nächsten Schritt wird nun der wfv-Verbandsvorstand unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen in der nächsten Woche darüber entscheiden, welche Anträge den Delegierten des WFV-Verbandstags am 20. Juni 2020 vorgelegt werden.

 

Dienstag, 12. 05.2020

Der folgende Wortlaut stammt von der Homepage des Württembergischen Fußballverbands (WFV)

Corona-Virus

BW-Fußballverbände sprechen sich für Saisonende zum 30. Juni aus

Die drei Fußball-Landesverbände in Baden-Württemberg – der Badische Fußballverband, der Südbadische Fußballverband und der Württembergische Fußballverband – sprechen sich nach eingehenden Beratungen in den Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30. Juni 2020 aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die Beschlüsse erfolgten, nachdem die Bund-Länder-Konferenzen vom 30. April und 6. Mai 2020 keine Rechtslage für eine Rückkehr in den regulären Spielbetrieb in absehbarer Zeit erkennen lassen.

Landesregierung: Mannschaftssport derzeit „nicht abschätzbar“

Die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der Fassung vom 9. Mai 2020 sieht weiterhin umfassende Beschränkungen vor, die eine Austragung von Fußballspielen unmöglich machen. Nach dem Stufenplan für Baden-Württemberg zur Lockerung der CoronaVO konnten zwar Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt am 11. Mai 2020 wieder in Betrieb genommen werden, so dass ein Training unter Beachtung strenger Vorgaben in Kleingruppen und ohne Körperkontakt stattfinden kann. Indes ist nach diesem Stufenplan aber weiterhin „nicht abschätzbar“, wann Mannschaftssport – also u.a. Fußballspiele im eigentlichen Sinne – wieder erlaubt sein wird. Die Gremien aller drei Fußball-Landesverbände sehen vor diesem Hintergrund keine Möglichkeiten mehr, die Meisterschaftsrunden regulär zu beenden.

Wertung nach Quotienten-Regelung: Direkte Aufsteiger, keine Absteiger

Bisher wurden in den Meisterschaftsrunden überwiegend etwas mehr als die Hälfte der Spiele ausgetragen. Nachdem die Meisterschaftsrunden nicht zu Ende gespielt werden können, sollen die direkten Aufsteiger dadurch festgestellt werden, dass der Quotient aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt wird. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. Bei Quotientengleichheit kommen die Kriterien Tordifferenz und Anzahl erzielter Tore – in dieser Reihenfolge – zur Anwendung, wobei auch hier der Quotient zu den ausgetragenen Spielen ermittelt wird.

Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden kann, und zwar so rechtzeitig, dass diesem in jedem Fall die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21 möglich ist. Alternativ wäre auch denkbar, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln. Dafür spricht, dass dann grundsätzlich einmal jeder gegen jeden gespielt hätte. Die Quotienten-Regelung hat hingegen den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel angemessen berücksichtigt wird und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele näher kommt. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass ganz vereinzelt noch nicht einmal alle Spiele der Vorrunde ausgetragen sind.

Es ist zudem sachgerecht, so nur direkte Aufsteiger zu ermitteln, nicht aber Platzierungen, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigten. Während die wfv-Spielordnung vorsieht, dass alle Meister von der Landesliga bis zu den Kreisligen C aufsteigen, bedeutet eine Platzierung, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigt, nur eine Aufstiegschance. Ob aus dieser Aufstiegschance ein Aufstiegsrecht erwächst, kann aber aus rechtlichen Gründen sportlich nicht ermittelt werden. Zudem ist auch nicht ersichtlich, wie anhand anderer sportlicher Kriterien einem von mehreren Vereinen daraus resultierend ein Aufstiegsrecht zugesprochen werden könnte.

Absteiger sollen nicht ermittelt werden, dies vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg und daher nicht auf Grundlage einer Quotienten-Regelung erfolgen soll. Dies hat zur Folge, dass im darauffolgenden Spieljahr aufgrund der Aufstockung ein verschärfter Abstieg erfolgen muss, was aber vertretbar erscheint.

Gelten soll dies in allen Spielklassen der Herren und der Frauen von den Verbandsligen bis zu den Kreisligen. Bei der Jugend soll ebenfalls in allen Spielklassen die Saison zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung überbezirklich entsprechend erfolgen. Auf Bezirksebene müssen ggf. aufgrund des Spielsystems mit Quali-Staffeln und mit Blick auf die ohnehin vorgesehene Änderung des Spielsystems hin zum „1-3-9“ noch in enger Abstimmung mit den Bezirken andere Lösungen gefunden werden.

Der wfv wird sich nach den Beschlüssen des Präsidiums außerdem dafür einsetzen, dass auch die Gesellschafterversammlungen der Oberliga Baden-Württemberg (Herren, Frauen, Jugend) und der Regionalliga Südwest in diesem Sinne entscheiden.

Offen gelassen werden soll weiterhin die Möglichkeit, die verbleibenden Spiele im DB Regio-wfv-Pokal 2019/20 auch noch nach dem 30. Juni 2020 auszutragen. Hier können individuelle Lösungen mit den wenigen im Pokal verbliebenen Vereine gesucht werden. Dies gilt auch für die Verbandspokal-Wettbewerbe der Jugend und der Frauen sowie die Bezirkspokal-Wettbewerbe. Saisonbeendigung aus Sicht der Verbände interessengerechteste Lösung

Geprüft haben die Verbandsgremien auch, ob alternativ die Spielzeit 2019/20 nach einer längeren Pause zu einem späteren Zeitpunkt, frühestens ab 1. September 2020, fortgesetzt werden soll. Dafür spricht, dass Meister, Aufsteiger sowie Absteiger im Rahmen einer vollständigen Spielrunde ermittelt werden. Dagegen spricht aber insbesondere, dass damit das Risiko besteht, Aufsteiger erst zu einem Zeitpunkt ermitteln zu können, zu dem übergeordnete Spielklassen bereits den Spielbetrieb des Spieljahres 2020/21 wieder begonnen haben; eine Fortsetzung erst mit einer erheblichen Unterbrechung von mehreren Monaten erfolgt; derzeit eine Transferperiode vom 1. Juli bis 31. August 2020 vorgesehen ist und erhebliche rechtliche Bedenken bestehen, ob diese geschlossen werden kann, so dass gravierende Veränderungen der Mannschaftskader zu erwarten sind, zumal
Verträge mit Spielern, die bis 30. Juni 2020 befristet sind, zwar ggf. auf Grundlage von § 313 BGB oder einer (ergänzenden) Vertragsauslegung über einige Wochen hinweg verlängert werden können, jedoch sehr fraglich ist, ob dies auch darüber hinaus gilt und somit zu befürchten ist, dass das Spieljahr dann zwar zu Ende gespielt würde, dies aber unter deutlich geänderten Wettbewerbsbedingungen, aus denen einzelne Vereine erhebliche Vorteile ziehen können.

Eine Fortsetzung des Spieljahres 2019/20 in dieser Form erscheint daher allenfalls dann als sachgerechte Lösung, wenn feststeht, dass bis 31. August 2020 keine Spiele mit Zuschauern stattfinden können, dies ab 1. September 2020 dann wieder möglich ist und die dann zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ermittelten Aufsteiger ihr Aufstiegsrecht noch wahrnehmen können. Das erscheint im Moment nicht wahrscheinlich. Nach Abwägung aller relevanten Aspekte ist dieses Modell aus Sicht der Verbandsgremien daher weniger interessengerecht. Nichts desto trotz soll es nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

 

Gemeinsamer Weg in Baden-Württemberg

Bei allen Überlegungen hat eine zentrale Rolle gespielt, eine landesweit einheitliche Regelung zu finden, was nach den Beratungen der letzten Wochen aus Sicht von wfv-Präsident Matthias Schöck gelingen kann:

„Wir haben uns bewusst die Zeit für eine gründliche Prüfung der komplexen Sachverhalte genommen, die Entscheidungen der Politik abgewartet und uns insbesondere intensiv um einen gemeinsamen Weg in Baden-Württemberg bemüht. Diese Sorgfalt sind wir unseren Vereinen schuldig. Mit dem Ergebnis bin ich unter den gegebenen Umständen nun sehr zufrieden. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auch die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den drei baden-württembergischen Landesverbänden betonen, insbesondere auch, was die gemeinsamen Spielklassen angeht.“

 

Das letzte Wort haben die Delegierten am 20. Juni

Nach den Beschlüssen des Präsidiums wird sich der Beirat am 15. Mai 2020 mit dem Sachverhalt befassen und der Verbandsvorstand bis 20. Mai 2020 darüber entscheiden, ob dem Antrag des Präsidiums gefolgt und entsprechende vorläufige Ordnungsänderung beschlossen werden. Dies allerdings erst nach Anhörung der Mitgliedsvereine, die mit Schreiben vom heutigen Tag umfassend informiert wurden und nun Gelegenheit haben, sich zu äußern.

Die finale Entscheidung fällt dann am 20. Juni. Dann stimmen die Delegierten auf jeweils einem außerordentlichen Verbandstag in Baden, Südbaden und Württemberg über die Beschlussfassung des jeweiligen Verbands ab. In welcher Form die außerordentlichen Verbandstage in Zeiten von Corona stattfinden werden, ist noch offen. Im Rahmen der Beschlussfassung soll auch die Möglichkeit bestehen, alternativ für eine Saisonfortsetzung ab dem 1. September 2020 zu stimmen. Dass damit noch ein wenig Geduld bei allen Beteiligten erforderlich ist, weiß auch wfv-Präsident Matthias Schöck:

„Mir ist bewusst, dass sich viele Vereine eine frühere verbindliche Entscheidung wünschen. Aber es ist uns wichtiger, dass auch die Delegierten eines Außerordentlichen Verbandstages durch ihr Votum unsere Haltung bestätigen. Und weil insoweit zum einen Fristen zu beachten sind, zum anderen auch hier innerhalb Baden-Württembergs ein gemeinsamer Termin gefunden werden soll, müssen wir noch um ein wenig Geduld bitten. Vorgesehen ist ein Termin zwischen dem 6. und 27. Juni 2020.“

 

Entscheidung über den Spielmodus 2020/21 erfolgt später

Offen bleiben muss zunächst noch, in welchem Spielmodus die Saison 2020/21 ausgetragen wird. Selbstverständlich bleibt es unser Ziel, die Meisterschaftsrunden in der kommenden Saison im gewohnten Rahmen mit Hin- und Rückspielen unter Zuschauerbeteiligung auszutragen. Daran werden wir alles setzen. Nachdem aber die weiteren Entwicklungen nicht absehbar sind, müssen wir uns vorbehalten, auch insoweit noch Änderungen durch den Beirat auf Vorschlag des Verbandsspielausschluss zu beschließen und ggf. auch kurzfristig zu reagieren.

 

Freitag, 08.05.2020

Corona-Virus

Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter strengen Auflagen möglich

Die neue Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die am kommendem Montag, den 11. Mai 2020 in Kraft tritt, soll alle Sportarten unter freiem Himmel unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben wieder erlauben. Demnach soll auch Fußballtraining zunächst individuell und in Kleingruppen wieder möglich sein.

Für den Wiedereinstieg im Breiten- und Leistungssport im öffentlichen Raum und auf öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten im Freien – den „Freiluftsportanlagen“ – hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ein Konzept erarbeitet. So muss während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten ein Mindestabstand eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden. Ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, bleibt untersagt. Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen; bei größeren Trainingsflächen gilt, dass eine Trainingsgruppe von maximal fünf Personen pro 1.000 Quadratmeter zulässig ist. Die gemeinsam benutzten Sport- und Trainingsgeräte müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden. Und die Sportlerinnen und Sportler müssen sich zu Hause umziehen. Umkleiden und Sanitätsräume, insbesondere Duschräume, bleiben geschlossen. Eine Ausnahme gilt nur für Toiletten, die nacheinander betreten werden sollen.

Um Infektionsketten gegebenenfalls nachvollziehen zu können, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trainings- und Übungsangebote zu dokumentieren. Zudem ist eine verantwortliche Person zu benennen, die für die Einhaltung der Verhaltensregeln verantwortlich ist.

Für Fußballmannschaften bedeutet dies konkret, dass individuell und in Kleingruppen trainiert werden darf, etwa in Form eines Konditions- oder Koordinationstrainings mit verschiedenen Stationen über das Spielfeld verteilt oder in Form von Technik- und Torschussübungen. Der Deutsche Fußball-Bund hat einen Leitfaden mit konkreten Trainingsübungen erarbeitet, der allen Vereinen einen Rahmen für die mögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs gibt. Enthalten sind neben verbindlichen Vorgaben auch Tipps und Empfehlungen für die Organisation und Durchführung des Trainings. Ziel ist es, allen Vereinen bestmöglich Hilfestellungen zu geben. Dem Konzept liegen die zehn Leitplanken der Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zugrunde.

Besonders wichtig ist jedoch: Der Schutz der Gesundheit und die behördlichen Verfügungsgrundlagen vor Ort stehen über allem. Diese sind für jeden Verein zu beachten, an ihnen muss sich der Sport streng orientieren. Unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten und Strukturen gilt es für Vereine, zum Teil auch individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen. Wir empfehlen daher, mit ihren Behörden vor Ort Kontakt aufzunehmen und das konkrete Konzept zum Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb abzusprechen.

Matthias Schöck, Präsident des Württembergischen Fußballverbandes, begrüßt die neu gefasste Landesverordnung für den Sport, weist aber gleichzeitig auf die große Verantwortung der Sportler hin:

„Wir freuen uns sehr darüber, dass bald eine vorsichtige Rückkehr auf den Fußballplatz in Form eines Trainingsbetriebes möglich sein wird. Das ist ein erster, kleiner Schritt für den Amateurfußball in Richtung gemeinsames Fußballspielen und den sportlichen Austausch in der Kleingruppe. Klar ist aber auch, dass wir alle dazu aufgefordert sind, mit dieser neuen Situation verantwortungsbewusst umzugehen und die Vorgaben strikt einzuhalten“.

 

Donnerstag, 07.05.2020

Die Baden-Württembergischen Fußball-Verbände informieren gemeinsam

Spielbetrieb: Wie geht es weiter?

Seit dem 12. März 2020 ruht der Fußball-Spielbetrieb im Amateurfußball aufgrund der schwerwiegenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das öffentliche Leben. Trotz aktueller Lockerungen der Beschränkungen für das Sporttreiben in der Öffentlichkeit ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar, wann und unter welchen Voraussetzungen unterhalb der Bundesliga bzw. der 2. Bundesliga wieder Fußball gespielt werden kann.

Die drei baden-württembergischen Landesverbände streben ein gemeinschaftliches Vorgehen im Umgang mit der Saison 2019/20 an. Dabei spielen auch rechtliche Aspekte eine gewichtige Rolle, die vorab zu prüfen waren. Derzeit befassen sich nun die Gremien des Badischen, des Südbadischen und der Württembergischen Fußballverbandes intensiv mit allen relevanten Fragestellungen, die für eine Entscheidung zu berücksichtigen sind. Nach Abschluss der Beratungen auf Verbandsebene werden wir die gemeinsame Haltung der drei Fußballverbände und die weitere Planung am kommenden Dienstag, den 12. Mai 2020 kommunizieren und begründen.

 

Montag, 27.04.2020

Allgemein sind alle Sport-Veranstaltungen bis mindestens 31.08.2020 ausgesetzt – wie vielfach in den Medien bekanntgegeben.

 

Montag, 06.04.2020

Mitteilung vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) 

Der DFB erlaubt die Verlängerung der aktuellen Spielzeit über den 30.06.2020 hinaus

Mit einem der weitreichendsten Eingriffe in die Spiel- und Jugendordnung hat der Deutsche Fußball-Bund den Weg für einen Saison-Abschluss in allen Amateur- und Nachwuchsligen frei gemacht. Erstmals in der Geschichte kann die Saison von der 3. Liga bis in die untersten Spielklassen bei Bedarf über den 30. Juni hinaus verlängert werden. Sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, könne “das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen”, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Freitag in einer Verbandsmitteilung.
Mit den umfassenden Anpassungen seiner Spielordnung reagierte der DFB auf die Auswirkungen der Corona-Krise. Im Zuge einer Saisonverlängerung können Spielberechtigungen, Wechselfristen und Verträge mit Spielerinnen und Spielern zeitlich angepasst werden. Im Falle eines Saisonabbruchs wären zudem Sonderregelungen zu Auf- und Abstieg möglich.

“Das Maßnahmenpaket gibt vor allem den für den Amateurspielbetrieb zuständigen 21 Landes- und fünf Regionalverbänden nun statuarisch die Möglichkeit, so flexibel wie möglich auf diese Ausnahmesituation und neue Entwicklungen zu reagieren”, sagte Koch.

Zuvor war am Freitagvormittag der komplette Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurbereich auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Eine mögliche Fortsetzung werde mit einer Vorlaufzeit von mindestens 14 Tagen angekündigt, um allen Vereinen ausreichend Planungssicherheit zu gewähren, hieß es.

Der Grundsatz, wonach ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate außer Kraft gesetzt. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen wieder die vorherigen Bestimmungen gelten.

Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie lockert der DFB außerdem die in den Statuten vorgesehenen Strafen bei möglichen Insolvenzfällen in der 3. Liga, den fünf Regionalligen sowie der Bundesliga und 2. Bundesliga der Frauen. Sollten Vereine aus diesen Spielklassen in dieser Saison einen Insolvenzantrag stellen müssen, entfällt der dafür vorgesehene Abzug von neun Punkten bei den Männern beziehungsweise sechs Punkten bei den Frauen komplett.

Tritt ein Insolvenzfall in der kommenden Saison ein, werden dem jeweiligen Club in den Männer-Spielklassen drei Punkte und bei den Frauen zwei Zähler abgezogen. Damit folgt der DFB dem Beispiel der Deutschen Fußball Liga, die die exakt gleichen Strafen für den Profibereich ebenfalls ausgesetzt beziehungsweise modifiziert hat.

In den unteren Spielklassen, wo ein Verein bei einer Insolvenz automatisch als Absteiger feststeht, dürfen die zuständigen Landesverbände für die Dauer der Übergangszeit bis Ende Juni 2021 abweichende Regelungen treffen. “Wir haben mit diesem Beschluss einen großen und sehr wichtigen Schritt gemacht”, sagte Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung. “Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um die nächsten Herausforderungen in dieser besonderen Zeit anzugehen.”

 

Samstag, 04. April 2020

Update Corona: Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt

Kein Spielbetrieb auch über den 19. April hinaus

Aufgrund aktueller Verordnungen und Verfügungen der Landesregierung sowie der Gesundheitsbehörden ist bereits jetzt abzusehen, dass auch nach Ablauf der bisherigen Spielbetriebs-Aussetzung aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus noch nicht wieder Fußball gespielt werden kann.

 

Amateurfußball-Spielbetrieb ausgesetzt

Vor diesem Hintergrund wird der Amateurfußball-Spielbetrieb in Baden-Württemberg und – vorbehaltlich der Entscheidungen der jeweils zuständigen Verbände – voraussichtlich auch im übrigen Bundesgebiet bis auf Weiteres ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme erfolgt mit einer Vorankündigungsfrist von mindestens 14 Tagen.

 

Geregelter Trainingsbetrieb ist nicht möglich

Derzeit ruht der Fußball-Spielbetrieb in Deutschland auf allen Ebenen; auch ein geregelter Trainingsbetrieb ist nicht möglich. In Baden-Württemberg wurde das Fußballspielen zunächst bis zum 19. April 2020 ausgesetzt. Die zeitliche Befristung auf unbestimmte Zeit zu verlängern ist nun erforderlich, weil derzeit keine verlässlichen Prognosen zur Möglichkeit Sportveranstaltungen durchzuführen möglich sind. Die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg ist im Hinblick auf den Amateurfußball eindeutig formuliert und für die Fußballverbände bindend.

 

Wiederaufnahme: Vorankündigung 14 Tagen

Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um allen Vereinen genug Vorlauf und Planungssicherheit zu geben. Auf dieses einheitliche Vorgehen haben sich die drei Fußballverbände in Baden-Württemberg verständigt. „Wir sind davon überzeugt, dass der organisierte Fußball selbstverständlich seinen Beitrag leisten und insofern alles unterlassen muss, was ein Ansteigen der Infektionszahlen begünstigt. Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung für unsere rund 3.500 Vereine und 1,1 Mio. Mitglieder in Baden-Württemberg absolut bewusst “, sagt Matthias Schöck, Präsident des Württembergischen Fußballverbandes.

 

Szenarien für eine Weiterführung der Spielzeit

Darüber hinaus wird im Dialog mit den Landesbehörden, den Fachleuten für den Spielbetrieb und den Vereinen mit Hochdruck an verschiedenen Szenarien für eine Weiterführung der Spielzeit gearbeitet. Aber auch Überlegungen, die Saison aufgrund einer länger andauernden Infektionslage und entsprechender behördlicher Verordnungen abbrechen zu müssen, spielen eine Rolle. Endgültige Antworten zu geben, ist aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie derzeit nicht möglich. Dies betrifft insbesondere den von einigen Vereinen vorgebrachten Wunsch, die Saison vorzeitig zu beenden. Für eine derartige Entscheidung ist es nach übereinstimmender Auffassung der Verbände noch zu früh.

 

Freitag, 03. April 2020

Spielbetrieb in den Fußball-Amateurligen bis auf weiteres ausgesetzt

Wie geht es weiter für die Fußball-Vereine in der Region? Das Datum vom 19. April ist nun hinfällig. Auch ein Abbruch der Saison steht im Raum.

Der Spielbetrieb in den Amateurligen bleibt in allen baden-württembergischen Fußball-Verbänden bis auf weiteres ausgesetzt. Das teilte der Württembergische Fußball-Verband (WFV) im Namen aller drei Verbände am Freitag mit. Sollte es je wieder weitergehen, werde zwei Wochen vorher Bescheid gegeben, heißt es. Für einen kompletten Abbruch der laufenden Saison sei es derzeit noch zu früh.

Aufgrund der aktuellen Verordnungen und Verfügungen der Landesregierung sowie der Gesundheitsbehörden sei bereits jetzt abzusehen, dass auch nach Ablauf der bisherigen Spielbetriebs-Aussetzung (19. April) aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus noch nicht wieder Fußball gespielt werden kann, so der WFV.
Vor diesem Hintergrund werde der Amateurfußball-Spielbetrieb in Baden-Württemberg und – vorbehaltlich der Entscheidungen der jeweils zuständigen Verbände – voraussichtlich auch im übrigen Bundesgebiet bis auf weiteres ausgesetzt.
Wir sind davon überzeugt, dass der organisierte Fußball selbstverständlich seinen Beitrag leisten und insofern alles unterlassen muss, was ein Ansteigen der Infektionszahlen begünstigt.

 

WFV-Präsident Matthias Schöck

Eine Wiederaufnahme erfolgt mit einer Vorankündigungsfrist von mindestens 14 Tagen, um allen Vereinen genug Vorlauf und Planungssicherheit zu geben. Die genannten Regelungen gelten auch für den Spielbetrieb der Oberligen Baden-Württemberg.
“Wir sind davon überzeugt, dass der organisierte Fußball selbstverständlich seinen Beitrag leisten und insofern alles unterlassen muss, was ein Ansteigen der Infektionszahlen begünstigt”, sagt WFV-Präsident Matthias Schöck. Gleichzeitig sei sich der Verband der Verantwortung für die rund 3.500 Vereine mit gut 1,1 Millionen Mitglieder absolut bewusst.
In Baden-Württemberg wurde das Fußballspielen zunächst bis zum 19. April ausgesetzt. Die zeitliche Befristung auf unbestimmte Zeit zu verlängern sei nun aber erforderlich, weil derzeit keine verlässlichen Prognosen möglich sind, wann wieder Sportveranstaltungen durchgeführt werden können.

 

Auch kompletter Abbruch der Saison ist möglich

Doch wie geht es weiter? In Absprache mit den Landesbehörden, den Fachleuten für den Spielbetrieb und den Vereinen werde mit Hochdruck an verschiedenen Szenarien für eine Weiterführung der Spielzeit gearbeitet, heißt es.
Jedoch gibt es auch Überlegungen, die Saison aufgrund einer länger andauernden Infektionslage und entsprechender behördlicher Verordnungen abbrechen zu müssen.
Endgültige Antworten zu geben, sei aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie derzeit nicht möglich, so der WFV. Dies betrifft insbesondere den von einigen Vereinen vorgebrachten Wunsch, die Saison vorzeitig zu beenden. “Für eine derartige Entscheidung ist es nach übereinstimmender Auffassung der Verbände noch zu früh”, teilt der Verband mit.

 

Mittwoch, 18.03.2020, 21:45 Uhr

Gemäß neuester Verordung der Landesregierung Baden-Württemberg besteht ein Verbot von Sportveranstaltungen (auch unter Ausschluß der Öffentlichkeit) bis zum 15. Juni 2020. Diese neue Regelung über infektionsschützende Rechtsverordnung gilt seit Mittwoch, 18. März 2020

Link  >>  Pressemitteilung der Landesregierung Baden-Württemberg

Meldung auf fupa.net

 

Update Corona-Virus: Spielbetrieb bis nach Ostern ausgesetzt

Spielrunde-Fortsetzung frühestens ab dem 20.04.2020 – Fragen und Antworten zur Aussetzung

Stillstand im Amateurfußball: Der Württembergische Fußballverband hat den kompletten Spielbetrieb als Vorsichtsmaßnahme aufgrund des grassierenden Coronavirus ausgesetzt.

Die aktuelle Verordnung der Landesregierung umfasst weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens für die Menschen in Baden-Württemberg mit dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu verlangsamen. Vor allem sollen Sozialkontakte auf das absolut notwendige Maß reduziert werden. Diese Verordnung hat weitreichende Konsequenzen für alle Bereiche des organisierten Sports.

Vor diesem Hintergrund hat der Württembergische Fußballverband (WFV) entschieden, den Spielbetrieb im Amateurfußball bis zu den Verbandsligen frühestens ab dem 20. April wieder aufzunehmen.

14 Tage Ankündigungsfrist

Eine mögliche Wiederaufnahme wird in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden geprüft und erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um den Vereinen in Württemberg ihre Planungen zu erleichtern. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung ist auch der Trainingsbetrieb während dieser Zeit einzustellen, soweit nicht bereits geschehen.

WFV-Präsident Matthias Schöck erklärt dazu: „Der Fußball rückt in diesen Tagen für uns alle in den Hintergrund. Natürlich vertreten wir die Interessen unserer 1700 Vereine und 530 000 Mitglieder bestmöglich. Im Moment sind alle Menschen in Baden-Württemberg in dem gemeinsamen Ziel vereint, durch verantwortungsvolles Handeln gefährdete Personengruppen zu schützen. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für die große Solidarität und die umfassende Hilfsbereitschaft bei unseren Vereinen bedanken.“

 

EURO-Verlegung eröffnet neue Möglichkeiten der Planung

Die am 17. März getroffene Entscheidung der UEFA, die ursprünglich auf Juni/Juli 2020 geplante EURO auf 2021 zu verschieben, eröffnet Möglichkeiten für die weiteren Planungen des Spielbetriebs. Maßgeblich sind dabei aber immer die Vorgaben der Landesregierung Baden-Württemberg sowie nachgeordneter Behörden.

Dabei werden mögliche Szenarien hinsichtlich der Fortführung der Saison nun intensiv geprüft. „Unsere Optionen reichen derzeit von einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis hin zum Abbruch der Saison mit allen Konsequenzen“, erklärt WFV-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm.

„Uns erreichen derzeit viele Anfragen von Vereinen, die ihre Verunsicherung ausdrücken. Ich versichere, dass wir unsere Verantwortung sehr ernst nehmen. Allerdings ist bereits jetzt absehbar, dass Entscheidungen erforderlich sein werden, die zu Härten führen, wie in vielen anderen Lebensbereichen auch.“

 

Weitere Sondermeldung vom Württembergischen Fußballverband am 17. März 2020

+++ Update: Spielbetrieb bis nach Ostern ausgesetzt +++

Die aktuelle Verordnung der Landesregierung umfasst weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens für die Menschen in Baden-Württemberg mit dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu verlangsamen. Insbesondere sollen Sozialkontakte auf das absolut notwendige Maß reduziert werden. Diese Verordnung hat weitreichende Konsequenzen für alle Bereiche des organisierten Sports.

Vor diesem Hintergrund hat der Württembergische Fußballverband entschieden, den Spielbetrieb im Amateurfußball bis zu den Verbandsligen frühestens ab dem 20.04.2020 wieder aufzunehmen. Eine mögliche Wiederaufnahme wird in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden geprüft und erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um den Vereinen in Württemberg ihre Planungen zu erleichtern. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung ist auch der Trainingsbetrieb während dieser Zeit einzustellen, soweit nicht ohnehin schon geschehen.

wfv-Präsident Matthias Schöck erklärt dazu: „Der Fußball rückt in diesen Tagen für uns alle in den Hintergrund. Natürlich vertreten wir die Interessen unserer 1.700 Vereine und 530.000 Mitglieder bestmöglich. Im Moment sind alle Menschen in Baden-Württemberg in dem gemeinsamen Ziel vereint, durch verantwortungsvolles Handeln gefährdete Personengruppen zu schützen. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für die große Solidarität und die umfassende Hilfsbereitschaft bei unseren Vereinen bedanken“.

Weitere Planung des Spielbetriebs in Szenarien
Die heutige Entscheidung der UEFA, die ursprünglich auf Juni/Juli 2020 geplante EURO auf 2021 zu verschieben, eröffnet Möglichkeiten für die weiteren Planungen des Spielbetriebs. Maßgeblich sind dabei aber immer die Vorgaben der Landesregierung Baden-Württemberg sowie nachgeordneter Behörden. Dabei werden mögliche Szenarien hinsichtlich der Fortführung der Saison nun intensiv geprüft. „Unsere Optionen reichen derzeit von einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis hin zum Abbruch der Saison mit allen Konsequenzen“, erklärt wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm. „Uns erreichen derzeit viele Anfragen von Vereinen, die ihre Verunsicherung ausdrücken. Ich versichere, dass wir unsere Verantwortung sehr ernst nehmen. Allerdings ist bereits jetzt absehbar, dass Entscheidungen erforderlich sein werden, die zu Härten führen, wie in vielen anderen Lebensbereichen auch“.

 

Sondermeldung vom Württembergischen Fußballverband am 12. März 2020

Spielbetrieb in Württemberg ausgesetzt

Angesichts der dynamischen Lageentwicklung bei der Verbreitung des Corona-Virus haben die Verantwortlichen des Württembergischen Fußballverbandes (wfv) heute entschieden, den Spielbetrieb ab sofort bis einschließlich 31. März 2020 komplett auszusetzen. Diese Regelung betrifft alle Ligen unterhalb der Oberligen Baden-Württemberg, und zwar in allen Altersklassen. Für die Spielklassen darüber entscheiden die jeweiligen Ligaträger.

„Unabhängig von behördlichen Vorgaben tragen wir damit der aktuellen Entwicklung Rechnung und werden unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Damit haben unsere Spielerinnen und Spieler, aber auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzfristig Klarheit und können entsprechend planen“, erklärt Matthias Schöck, Präsident des wfv. Im Laufe des heutigen Tages haben vermehrt Ortspolizeibehörden Allgemeinverfügungen erlassen, die eine Aufrechterhaltung des Spielbetriebs zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr vertretbar erscheinen lassen. „Wir wollen mit dieser Entscheidung auch unsere Vereinsvertreter und ehrenamtlichen Mitarbeiter entlasten und ihnen ein Stück weit die Verantwortung abnehmen“, ergänzt wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm.

In den kommenden Wochen wird der wfv die Entwicklungen intensiv beobachten und sorgfältig prüfen, inwieweit eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Einklang mit den Empfehlungen bzw. Vorgaben der maßgeblichen Behörden möglich ist.

Link zur WFV-Homepage

 

Bemerkungen der Homepage-Redaktion

Liebe Mitglieder und Freunde des FC 07 Albstadt,

während dieser absolut beklemmend schwierigen Zeiten der Corona-Virus-Pandemie ruht logischerweise sämtlicher Spiel- und Trainingsbetrieb innerhalb unseres FCA. Wir halten uns strikt an die Verordnungen.

Es ist zu befürchten, daß es noch lange dauert, bis an die Wiederaufnahme des Fußballsports zu denken ist. Ende der allgemeinen gesundheitlichen Bedrohung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

Jürgen Estler (FC 07-Homepage-Redaktion)